Sachverständige

Unabhängig und unparteiisch

 

Die Bezeichnung »Sachverständiger« ist in Deutschland rechtlich nicht geschützt. Die Folge:

Auch Gutachter, die nicht ausreichend qualifiziert sind, bezeichnen sich als Sachverständige

und betätigen sich auf dem Markt. Um wirkliche Experten von solchen Anbietern abzugrenzen,

sieht die deutsche Gesetzgebung die öffentliche Bestellung vor. Sie bescheinigt einem

Sachverständigen, dass er auf einem bestimmten Fachgebiet besonders qualifiziert ist. Zudem

sind öffentlich bestellte Sachverständige darauf vereidigt, unabhängig und unparteiisch zu handeln.

Das bedeutet: Dritte, denen Gutachten üblicherweise vorgelegt werden, können sich auf die

Ergebnisse verlassen. Ein solches neutrales Gutachten stärkt zugleich den Ruf und die Position

des Auftraggebers: Er steht nicht im Verdacht, sich auf ein unvertretbares parteiisches Gutachten

zu verlassen. Weil sie unabhängig und unparteiisch sind, werden öffentlich bestellte Sachverständige

als Gerichtsgutachter bevorzugt beauftragt - so verlangen es die Prozessordnungen deutscher

Gerichte. Öffentlich bestellte Sachverständige müssen keineswegs alleine tätig sein. Sie arbeiten

auch in Teams, Ingenieurgesellschaften, Laboratorien oder Prüfgesellschaften. Für ihre Leistungen

als Sachverständige sind sie jedoch immer persönlich verantwortlich.



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©Torsten Bruns

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